Unterschied zwischen Lackierung und Pulverbeschichtung bei Mülltonnenboxen

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Damit Mülltonnenboxen aus Metall beim Einsatz im Außenbereich optimal vor Witterungseinflüssen und mechanischen Schäden geschützt sind, erhalten sie eine Lackierung oder – wie bei unseren Produkten – eine Pulverbeschichtung. So wird das eingesetzte Metall- oder Stahlblech nicht nur langlebiger, sondern bewahrt sich auch seine neuwertige Optik wesentlich länger.

Aber wo liegen die Unterschiede zwischen Lackierung und Pulverbeschichtung bei Mülltonnenboxen genau? RESORTI klärt auf.

Warum sollten Mülltonnenboxen lackiert oder pulverbeschichtet werden?

Unabhängig davon, aus welchem Metall Mülltonnenboxen tatsächlich bestehen, sind sie enormen Belastungen ausgesetzt. Nässe und Feuchtigkeit, extreme Temperaturunterschiede, Hitze, Schmutz und Dreck hinterlassen an Stahl, Aluminium und anderen Metallen offensichtliche Spuren.

Um dies bestmöglich zu vermeiden und eine lange Nutzung sicherzustellen, fungieren Lacke und Pulverbeschichtungen als Schutzmantel. Zusätzlich dazu spielt auch die optische Komponente eine Rolle: Durch die Beschichtungen erhalten die Müllboxen ihre unterschiedliche Farbgebung, die für die Integration in (Vor)Gärten oder Wohnanlagen eine wichtige Rolle spielt.

Gelbe Mülltonnenbox - RESORTI

Lackierte Mülltonnenboxen: Probleme mit der Umweltbelastung

Viele Mülltonnenboxen aus Metall lassen sich auf Wunsch lackieren, entweder in sämtlichen RAL-Farben oder unter Berücksichtigung verschiedener Motive. Dabei kommen spezielle Lacke für den Außenbereich zum Einsatz. Diese erfüllen entweder eine oder mehrere Aufgaben:

  • Schutzfunktion
  • Dekorationsmittel
  • ggf. Hinzufügen besonderer Oberflächeneigenschaften

Das Problem: Lacke enthalten chemische Lösemittel, die beim Trocknen verdampfen und auf diese Weise eine erhebliche Belastung und Gefahr darstellen – entweder für das Grundwasser oder die eigene Gesundheit. Zusätzlich können sie leicht brennbar sein. Die weiteren Bestandteile – dazu gehören beispielsweise Füllstoffe, Öle und Harze – bleiben auf dem Metall der Mülltonnenboxen haften.

Zusätzlich dazu dauert es verhältnismäßig lange, bis Lacke komplett getrocknet sind. Dies ist auch von der Qualität der eingesetzten Stoffe abhängig. Aufgrund dieser Aspekte kommt die Lackierung gerade bei Müllboxen immer seltener zur Verwendung.

Die Pulverbeschichtung bei Mülltonnenboxen

Die zweite weit verbreitete Möglichkeit, Metall-Mülltonnenboxen zu behandeln, ist die Pulverbeschichtung. Dabei greift man auf einen speziellen, anders zusammengestellten Pulverlack zurück, der für Langlebigkeit und Kratzbeständigkeit sorgt. Dieses Verfahren kommt nur bei Werkstoffen zum Einsatz, die elektrisch leitfähig sind.

Die Auftragung des Pulverlacks erfolgt in einem maschinellen Verfahren, das vier Arbeitsschritte umfasst:

  1. Oberflächenvorbehandlung
  2. Zwischentrocknung
  3. Auftragen der elektrostatischen Beschichtungszone
  4. Abschließende Trocknung

Bei der Oberflächenvorbehandlung werden die einzelnen Metallkomponenten zunächst umfassend gereinigt und mit einem Korrosionsschutz versehen. Nach dem Trocknen folgt der wichtigste Teil: Das Einsprühen der Mülltonnenboxen mit elektrostatisch aufgeladenem Farbpulver. Dann folgt das Einbrennen in einem Ofen, ungefähr bei 200°C über einen Zeitraum von 30 Minuten.

Mittlerweile findet die Pulverbeschichtung immer häufiger Anwendung, da sie umweltfreundlicher ist: Die Veredelung kommt ohne den Einsatz von Lösungsmitteln aus, und überflüssiges Beschichtungspulver lässt sich in den Produktionsprozess zurückführen.

Eckkante einer Mülltonnenbox - RESORTI

Bei den optischen Gestaltungsmöglichkeiten steht die Pulverbeschichtung kaum mehr klassischen Lacken nach. Auch hier sind neben RAL-Farben verschiedene Sonderwünsche möglich. Weiterhin können Struktur- und Mischlacke verwendet werden.

In den letzten Jahren haben sich die Verfahren stark verbessert und weiterentwickelt, sodass frühere Probleme, beispielsweise ein schlechterer Farbauftrag in Ecken und Kanten, nur noch minimal oder sogar nicht mehr feststellbar sind. Aus diesen Gründen bieten wir Ihnen ausschließlich pulverlackierte Mülltonnenboxen an.

Die Vorteile einer Pulverbeschichtung zusammengefasst:

  • sehr umweltschonendes Verfahren
  • hohe Kratzbeständigkeit und sehr gute Schlagfestigkeit
  • preiswertes Verarbeitungsverfahren
  • beständig gegenüber Korrosion und Chemikalien
  • trotzt sämtlichen Witterungsbedingungen
  • Mülltonnenboxen wirken langfristig neuwertig

Fazit – optimaler Schutz für Mülltonnenboxen aus Metall und Edelstahl

Sowohl eine klassische Lackierung als auch die Pulverbeschichtung basiert auf dem Einsatz von Lacken, die jedoch auf verschiedene Art und Weise verarbeitet werden. Eines haben beide Varianten jedoch gemeinsam: Sie stellen einen effektiven Schutz für die eingesetzten Werkstoffe der Mülltonnenboxen dar. So wirken verschiedene Umweltfaktoren und mechanische Beschädigungen nicht direkt auf das Material ein. Das verlängert die Lebensdauer und die die ansprechende Optik bleibt bestehen.

Bei uns erhalten Sie ausschließlich pulverbeschichtete Müllboxen, die korrosionsbeständig und gleichzeitig umweltfreundlich sind. Diesen Schutz finden Sie übrigens nicht nur bei Modellen aus Metall, sondern auch bei Mülltonnenboxen aus Edelstahl.

Übrigens: Für Aluminium gibt es ebenfalls spezielle Prozesse, um es wetterfest zu machen. Hier kommt das sogenannte Eloxal-Verfahren zum Einsatz (abgekürzt von elektrolytischer Oxidation von Aluminium). Durch diese Oberflächentechnik entsteht eine oxydische Schutzschicht, die nur 5 bis 25 Mikrometer (= 0,005-0,025 mm) dünn ist. So sind die tieferliegenden Schichten der Mülltonnenboxen aus Aluminium optimal vor Korrosion geschützt.

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